CD-REVIEWS

EMP(Markus Wosgien) schrieb am 31.03.2008

 

 

EMP-Redaktion:

Was passiert wenn sich zwei betrunkene Metaller auf einem Slayer Konzert begegnen? Richtig, sie wollen eine Band gründen und je höher der Pegel, umso abgefahrener wird der zukünftige Sound. So geschehen bei Robert Balner (ex-Blood Red Angel) und Chris Mieves (Hate Factor, Grind Inc.) die ihre Vorliebe für Devin Townsend entdeckten und fortan gemeinsame Wege beschritten. Die entsprechenden Mitstreiter hatte man aus der Krefelder Szene schnell umsich geschart und so stand dem Debutalbum "Future of the loss" nichts mehr im Wege. Die zehn Songs sind überraschend melodisch, modern und metallisch, sowie entsprechend sphärisch und abgefahren. Der Spassfaktor steht dabei zwar im Vordergrund, doch das Ergebnis ist mehr als amtlich. Insgesamt sieben Musiker(innen) geben sich die Ehre und lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Der Geist von Devin Townsend und den legendären Lawnmower Deth schwebt unvermeintlich über sämtlichen Tracks, die sich jedoch überraschend schnell in den Ohrmuscheln festsetzen. Speziell das schnelle "Dreamt to cure the pain", das Gothic lastige "Shades of you" und das turbulente "Embrace the demise" ragen heraus und sorgen definitiv für Stimmung. Mein lieber Scholli! (Markus Wosgien / 31.03.2008)