CD-REVIEWS

 

 

Mordor -Magazin.de  schrieb am 22.01.2004

Crikey – Welcome to my world (Eigenproduktion)

 


Rob Balner, der frühere Gitarrist von BLOOD RED ANGEL gründete CRIKEY. Für die Aufnahme dieses Album scharrten er etliche mehr oder weniger bekannte Leute um ihn. Angefangen bei den beiden Sänger Christhop Mieves (Hate Factor, Grind Inc.) und Klaus Spangenberg (Blood red Angel, Cumshot). Dem Schlagzeuger Adriano Ricci (Night in Gales), Schymy (Everon) und Blake (Coronation) am Bass und Uwe Haas übernahm die Keyboards. Gemischt wurde das ganze von Jochen Pelser (Hate Factor).

Musikalisch bieten CRIKEY eine sehr Groovige Death Metal Variante, die nebst dem tiefen Gesang mit unverzerrten Vocals angereichert ist. Rhythmische Gitarrenriffs und ein Powervolles Drumming machen den Silberling zu einem wahren Nackenbrecher. Die CD wird vom Song „ARISE FROM FALL“ eröffnet, welcher von sehr aggressiver Natur ist. Ein satter Doublebass Teppich sorgt während des ganzen Songs für ordentlich Druck. Die recht Melodische Refrain Passage, sorgt für einen tollen Kontrast zu sonst so knüppelharten Sound. Das Wechselspiel zwischen den tiefen Growls und dem clean Gesang machen den Sound sehr spannend. CRIKEY haben wirklich Top Lin-up am Start, was man deutlich hören kann. Hier passt jeder Saitenanschlag und jeder Ton in der Stimme, wirklich fantastisch. Extrem Thrashig bzw. rhythmischfurios beginnt der zweite Song „LEAVE“. Ein mit Keyboards angereicherter Part sorgt inmitten des Infernos hin und wieder für etwas Melodie. Atmosphärisch wird es dann beim ausgedehnten Mittelteil des Songs, der aus unverzerrte Gitarren und weiblichen Gesang besteht. Wohlklingend und mit fetten Melodien beginnt auch der nächste Song „BEG FOR...“, geht aber recht schnell in Powervolle Gitarrenriff über. Dezenter Keyboard Sound im Hintergrund sorgt auch hier für Atmosphäre. Die häufigen Wechsel zwischen rhythmischen und melodischen Passagen machen den Song sehr abwechslungsreich. Sehr thrashig präsentiert sich der letzte Song „AT LAST“, welcher als einziger Song total geradlinig ist. Konsequent aggressiv und kompromisslos hämmern CRIKEY durch den Song. Auch die cleannen Vocals mutieren bei diesem Song zu einen wahren Geschrei, ganz im thrashigen still eben....

 

 
Fazit:
Eine sehr interessante und inspirative CD, die mit vielseitigem Sound überzeugen kann. Man sollte unbedingt ein Ohrvoll nehmen.

Kontakt:
www.crikey.de

Punkte:
8 von 10