CD-REVIEWS

 

NOCTURNAL HALL Magazin schrieb am 03.08.2005

.. tragen privat Flokaties, essen am

liebsten Gullasch, legen ihre Violinistin

an die Leine und stauben selber

den Attraktivitätsbonus ab ... und das

alles für SphereMetal aus Krefeld

CRIKEY rumoren seit einiger Zeit im Underground, vornehmlich im

Großraum Ruhrpott. Berühmt-berüchtigt sind die Gesangsduelle von

Christoph Mieves (Grind Inc., Hatefactor) und Klaus Spangenberg

(Blood Red Angel). Auf der Ultima Ratio konnte meine Wenigkeit endlich

selbst Zeuge dieser Duelle werden und was soll ich sagen? CRIKEY

haben als Opener gerockt wie Hölle und hatten im Handumdrehen das Publikum

im Griff. Eigentlich sollte ich auch hier schon das Interview mit den Jungs

und Mädel machen, was aber dank chaotischer Zeitverhältnisse und

extensiven Genusses von Gerstensaft irgendwie den Bach runterging.

Macht ja nix ... auf diesem Planeten wird man jedem habhaft!

Aber ist schon interessant, aus welchen Blickwinkeln die einzelnen

Bandmitglieder CRIKEY sehen … kaum zu glauben, das die wirklich in

einer Band spielen ;)

 

Crikey

Dajana: Ihr habt das Ultima Ratio Festival am 08.07. eröffnet, das ja

eigentlich ein Viking Festival war. Ihr seid somit musikalisch wie optisch

aus dem Rahmen gefallen ... womit habt Ihr Organisator Predi bestochen,

um dort spielen zu können?

Uwe: Mit Gulasch!

Andreas: Mit unseren Wikingerhelmen, deshalb hatten wir beim Gig keine mehr...

Klaus: Ja schade, wollte mir eigentlich noch nen Flokati ausgeliehen haben...

Robert: Das war doch gar nicht nötig den Predi zu bestechen. CRIKEY passt

halt soundmäßig überall rein. Ich weiß auch nicht so genau, wo die ganzen

Vikinger auf einmal her kamen, dachte eigentlich es wär ne Metal Veranstaltung ;)

Chris: Das war nach unserem Heimspiel in Krefeld im "Schymy’s Pub" zu

Beginn des Jahres. Nach dem Gig sprach uns Predi an, und schien

sichtlich überzeugt vom gerade Erlebten!

Blake: Wir brauchten den Organisator nicht zu bestechen. Er hat uns gefragt,

ob wir mitspielen wollen. Vielleicht hat er uns bestochen. Ich habe allerdings

noch kein Geld gesehen…

Dajana: ... hättet Ihr Euch nicht anstandshalber auch ein paar Felle

und Methörner umhängen können? Skizziert mal ein alternatives

Outfit ... hehe

Robert: (Siehe Pics im Anhang) Privat laufen wir ja immer nur mit Fellen

bekleidet herum, da wir ja alle zusammen im Wald leben. Jeanshosen und

T-Shirts haben wir uns extra für den Gig ausgeliehen, damit wir mehr aus

dem Rahmen fallen. Anhand des Fotos sieht man ja, das wir anpassungsfähig

sind ;-)

Chris: Ich finde Hörner und Met albern. Ist nicht meine Welt. Jedem das Seine.

Uwe: Die waren gerade alle im Suppentopf

Blake: Richtige Felle sind uns zu teuer. Und Methörner stören beim

Rumtoben auf der Bühne. Man will sich ja wohl fühlen. Alternativ hätten wir

uns, wie die Kelten im Krieg, mit einem pflanzlichen Farbstoff namens Waid

anmalen können. Aber wo bekommt man den?

Dajana: Um das zu erleben, hätte ich Euch schon irgendwas zusammengerührt :P

Dajana: Was gibt’s von Eurer Seite im Nachgang zum Festival zu sagen?

Andrea: Das Bier war lecker!!! ;)

Rob: So, so.. das Bier war also lecker... Predi und Tanja haben mir heimlich,

still und leise noch ’nen Kasten Bier zum Auto gebracht, damit unsere

klene Saufziege nicht alles wegsäuft.. Meinen Respekt und Dank an das

Orga Team. Es steckt viel Zeit, blanke Nerven, Hass und Liebe in so

einer Festival-Vorbereitung. Das Ergebnis war doch hervorragend.

Chris: Es war auf jeden Fall ein sehr lustiger Abend, an dem wir viele Freunde

und Bekannte getroffen haben. Hat ne Menge Spaß gemacht mit denen

abzufeiern. Ich hab mir dann auf Grund dessen eher weniger von den anderen

Bands angeschaut. Aber für die, die auf Hörner und Met stehen war es mit

Sicherheit ein geiler Abend.

Uwe: Bis auf die Russkis mit ihrem drei Stunden Geduddel war es echt super!

Blake: Das Festival hat Spaß gemacht. Leider konnten wir nicht unserer

volles Programm spielen. Das lag aber an der Organisation und an

Zeitproblemen, aber wir sind zufrieden und hoffen, den Leuten hat’s gefallen.

Uns hat es gefallen!!!

Klaus: war super geil mal endlich in der Zeche spielen zu können und da hat's

echt Spaß gemacht, dass an ’nem Freitag Abend so viele Leute schon bei

dem Opener vor der Bühne stehen.

Andreas: Soundcheck vom Headliner viel zu lang, ansonsten alles bestens

Dajana: Ok, zurück zu CRIKEY ... Wie oft musstet Ihr schon den

Namen erklären und Soundbeispiele (bitte mit Video-file ;)) geben?

Was ist nun Eure Existenzberechtigung?

Uwe: Noch nie!

Rob: Man muss den Namen immer wieder erklären, allein schon wie man

ihn ausspricht, (auszusprechen wie Schreischlüssel und nicht Kricki). Erlebt

uns live oder hört unsere CD und die Frage der Existenzberechtigung erübrigt sich.

Chris: An dieser Stelle möchte ich unsere Homepage zitieren, und es der

ganzen Welt sagen: The band was founded in 2003 by Rob Balner and Chris

Mieves and should express their musical brothership. CRIKEY, an a little weird

name for a Metal band, in the English colloquial language it means as

much as "Oops" or "Oha. Also auf Deutsch gibt’s nur 2 Möglichkeiten:

a) Oha sind die geil oder

b) Oha sind die scheiße…

Blake: Der Name CRIKEY muss jedes Mal erklärt werden. Hier noch

mal kurz: "Crikey" engl. Slangwort bedeutet, Au weia.

So fertig. Existenzberechtigung? Da wird nicht drüber nachgedacht. Wir sind da,

und das ist auch gut so!!

Dajana: Ihr habt auf dem Festival 2 neue Stücke gespielt, welche

demnächst auf Silikon gebannt werden sollen. Wie ist der Stand der Dinge

in Sachen neue CD? Wird es eine „echte“ Langrille oder wieder eine

EP? Was haben wir zu erwarten? Wird es wieder weiblichen

Gastgesang geben? Neue Soundexperimente?

Uwe: da musst Du den Rob fragen!

Dajana: Rob?

Rob: Von mir aus können die Aufnahmen zur "echten" Langrille losgehen.

Durch den ganzen organisatorischen Kram rennt einem leider die Zeit immer

davon. Weiblicher Gastgesang ist jedenfalls dabei. Soundexperimente ergeben

sich dann meistens während der Aufnahmen.

Chris: Da wir unter keinem großen Erwartungs-/Zeitdruck stehen, müssen

wir uns auch nicht beeilen, um krampfhaft eine CD herauszubringen, die dann

nur halbgar wird. Es sind bereits genug neue Stücke vorhanden, die auch

in kompositorischer Hinsicht versprechen "Ohrwürmer" zu werden. Von der Länge

her spricht es aber schon eher für ein Langeisen, als für eine EP. Erwartet also

am besten das Unerwartete *haha*! Ich denke stilistisch lässt sich unsere Musik

nur schwer irgendeiner Schublade zuordnen, deswegen haben wir wohl die

Freiheit ständig experimentell vorzugehen. Und das macht Spaß! Die 2 neuen

Stücke haben live auf jeden Fall gezündet, wenn man bedenkt dass uns kaum

einer kennt.

Blake: Die neue CD ist in Planung. Es wird auf jeden Fall eine echte Langrille

mit den Songs der EP, aber neu eingespielt. D.h. mit den Arrangements, wie wir

die Songs auch live präsentieren. Der Rest der CD werden neue Songs sein,

welche auch schon fertig sind und die wir auch live spielen. Weiblicher

Gastgesang ist in Planung. Mal sehen. Ob es Soundexperimente geben wird,

werden wir im Studio sehen, aber ich bin mir sicher, die CD wird keine

Enttäuschung werden. Wartet es ab.

Klaus: Wir werden auf jeden Fall ein komplettes Album produzieren.

die "alte" EP zählt ja nur als Demo und daher werden diese Songs auch nochmal

neu und in der aktuellen Besetzung eingespielt. ob's großartige Experimente

geben wird wissen wir noch nicht so recht, aber mal sehen was uns alles einfällt.

die ein oder andere Gaststimme könnte schon ganz gut hier und da passen

und ist auch schon geplant.

Andreas: Longplayer, kompromissloser Metal!

Dajana: Die Reviews zu Eurer ersten Veröffentlichung

Welcome To My World gehen ja in der Beschreibung des Stils

weit auseinander. Definiert mal CRIKEY klar und deutlich

mit einem Wort... (ähm … ausgeschlossen „SphereMetal“ *g*)

Chris: Bier!

Uwe: Gulasch

Blake: Eine Band wie CRIKEY mit einem Wort zu beschreiben ist schwierig,

da viele Stilrichtungen den Sound ausmachen. Aber Speremetal ist doch ein

cooles Wort, oder?

Klaus: Das passiert ja schon bei den meisten Bands mit "Standard" Line-up.

Ich denke experimenteller Power-Metal passt auch ganz gut.

Dajana: War das jetzt ein Wort Klaus?

Rob: Nee..., BIERMETAL find ich besser :-)

Andreas: KompaktinneFresseMetal

Dajana: Ihr habt mit Andrea eine ziemlich (darf man als Frau

„lecker“ sagen?) gutaussehende und bang-freudige Violinistin an Bord.

Den Jungs im Publikum hing bei der Ultima Ratio die Zunge bis

zum Boden...

Klaus: ...watt, hat die sich schon wieder auf die Bühne geschlichen???

Rob: Echt? ... haben wir ne Geigerin dabei? Muss ich das nächste Mal

auf der Bühne drauf achten. Was das Aussehen angeht, könnte doch wohl jeder

von uns den "gutaussehenden Violinistenpart" übernehmen... oder?

Chris: Dann können die Jungs ja eigentlich direkt unseren Proberaum mit der

Zunge putzen oder?

Dajana: Andrea, womit huldigen Dir Deine Bandkollegen, um Dich bei der Stange

zu halten? Haben die Dich überhaupt verdient? ;)

Andrea: Huldigen??? Hahaha… Die sind frech wie Rotzblagen! Das hab ich

natürlich nie verdient!!! ;)

Dajana: An den Rest der Band: Wie lang ist die Kette...?

Klaus: Die beim rauchen, oder was?

Rob: Die Kette kann bei der kleinen Göre nicht kurz genug sein. Aber sie

muss ja noch ihre Arme zum Geige spielen bewegen können. Deshalb benutzen

wir ausschließlich Fußschellen.

Chris: Ich hab Andrea durch das Studium kennengelernt und erst relativ

spät erfahren, das sie seit 12 Jahren Geige spielt. Eines Morgens hat sie

dann ziemlich geschockt ausgesehen, als ich sie dann an einer Bushaltestelle

(auf dem Weg zur Uni) gefragt hab, ob sie mal unsere Probe besuchen möchte.

Dajana: Andrea, Du bist nun auch das Nesthäkchen der Band und hast

damit Bonuspunkte, wie sehr kannst Du den anderen auf der

Nase rumtanzen? Und wie sah das vorher bei Chris aus???

Andrea: Bonuspunkte für Nesthäkchen? Wo bekommt man die denn her? ;)

Ne, wir sind da schon ganz demokratisch. Wir tanzen uns allen gegenseitig

auf der Nase rum. Jeder darf mal... und das ist auch gut so! :P

Chris: Jo das stimmt. Ich war bis dato der Jüngste bei CRIKEY. Ich war natürlich

froh diesen Posten an die Andrea abzutreten. Sie wird wohl auch die Jüngste

bleiben. Haha!

Dajana: Mit Rob und Klaus sind 2 (ex) BRA Leute am Start, besteht

die Gefahr, musikalisch in alte Gewohnheiten zurückzufallen?

Rob: Ne, keine Angst. Da hätte ich ja direkt bei BRA bleiben können ;)

Der CRIKEY -Stil bleibt so wie er ist.

Andreas: Auf keinen Fall!!!

Klaus: Musikalisch weniger, eher lästern und Blödsinn verzapfen...

Chris: Musikalisch gesehen kann man die Angels mit uns kaum vergleichen.

Da ist natürlich die Parallele in den Vocals vom Klaus, aber ich finde bei CRIKEY

ist sein Gesangsspektrum größer. Die Erfahrung, die die beiden besitzen ist

aber eher von Vorteil, als das alte Gewohnheiten hinderlich sind.

Blake: Ich glaube nicht, ich pass schon auf.

Dajana: Chris und Klaus liefern sich fantastische Gesangsduelle auf

der Bühne. War dieses Duo von Anfang an konzeptionell

so angedacht? Womit stachelt Ihr euch vor einem Konzert an?

Ich hab da was von ’ner Mutter-Kind-Beziehung gelesen?

Wer wiegt wen hinterher in den Schlaf?

Klaus: Ha, ha...wer schreibt denn so was? Das mit dem meist

abwechselndem Gesang hat sich bei den Aufnahmen der EP ergeben und

wurde dann einfach weiter ausgebaut, bzw. hat das so ne Eigendynamik entwickelt.

... Nach "guten" Konzerten penn ich eh ganz gerne mal als erster ein.

Rob: Mit Chris und mir fing die CRIKEY-Klamotte ja an. Die Idee war immer da,

noch eine andere Stimme hinzu zu nehmen. Also fragte ich Klaus, ob er nicht

mal Bock hat, einer Probe beizusitzen. Das Wechselspiel der Stimmen

zwischen den Beiden, klappt doch sehr gut.

Chris: Klaus war nicht von Anfang an dabei, da wir eigentlich zuerst den Björn von

NIGHT IN GALES gefragt hatten. Da dieser aber aus zeitlichen Gründen

verhindert war, hatte Rob die Idee "Mister Crime" zu fragen. Und das zahlte sich

dann voll aus. Anstacheln tun wir aber höchstens die Flasche Bier vor dem

Gig. Hehe! Die Zusammenarbeit mit Klaus in diesem Bereich macht sehr

viel Spaß. Dennoch glaube ich nicht, das mich der Klaus

in den Schlaf wiegen kann.

Dajana: *sich das gerade versucht bildlich vorzustellen*

Blake: Die Idee des Gesangsduos kam recht früh. Macht schon was her,

Peter und den Wolf auf der Bühne zu haben. Zum Anstacheln vor einem

Konzert reicht immer die Lust am Spielen oder auch Bier. Wo hast du das

mit der Mutter-Kind-Beziehung gelesen? Da bist Du scheinbar besser informiert als ich.

Dajana: ;)

Dajana: Ihr seid fast alle noch in anderen Bands und Projekten aktiv,

wie bekommt Ihr alles unter einen Hut und was bleibt neben den Jobs

noch von diesem ... Privatdingens ... übrig. Wie hieß das noch gleich?

Chris: Meine 3 Baustellen sind CRIKEY, GRIND INC. & HATE FACTOR.

Manchmal kann es da schon vorkommen, dass es stressig wird und nicht immer

alle Termine unter einen Hut zu bekommen sind. Noch befinde ich mich im

Studium, worauf ich mich natürlich am stärksten konzentriere.

Blake: Eine zweite Band unter einen Hut zu bekommen ist

reine Organisationssache. Aber es geht sehr gut. Da bleibt sogar noch Zeit

für Privatleben.

Klaus: Eben, das Privat-Zeugs gibt's kaum noch.

Uwe: Ich habe das Glück das mein Arbeitsplatz direkt neben dem Proberaum liegt.

Dajana: Der Musikindustrie geht’s schlecht, im Metalbiz läuft’s auch nicht

viel besser. Gerade in Deutschland leiden Bands und Geldhaie ins

besondere bei den Konzerten an mangelnden Zuschauerzahlen, da

Deutsche Fans in der Vergangenheit regelrecht „genudelt“ wurden,

was Touren betrifft. Es gibt Bands, die sieht man bis zu 4 Mal im Jahr …

Wie schwer ist es da für Underground Bands noch was zu reißen und

zu erreichen? Wo seht Ihr Potenziale und

z.B. organisatorische Möglichkeiten?

Chris: Jede Band entspringt dem Underground, und deshalb ist es gerade

dieser, der die Szene

zusammenhält. Keine Band, die heute groß im Geschäft ist, hätte es jemals

sonst weiter geschafft. Natürlich ist der Schlüssel zudem ein Plattenvertrag,

den wir leider noch nicht haben. Wenn du einen finanziellen Background hast

wird vieles einfacher.

Klaus: Wichtig ist einfach einen eigenen Touch zu haben und etwas

richtig Professionelles zu veröffentlichen denke ich. Der Rest kann dann immer

nur zum Teil von der Band beeinflusst werden.

Dajana: Euch gibt’s seit knapp 3 Jahren, kurze Retrospektive und wie

sehen die Zukunftspläne aus? Wann spielt Ihr zum ersten Mal

auf dem Mars?

Uwe: Wenn wir aus den Staaten zurück sind mach ich mir über so was

frühestens einen Kopf!

Andreas: Aufm Mars? Haben wir schon, aber der Sound war scheiße!

Rob: Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem, was wir in der letzten Zeit

erreicht haben. Jeder Einzelne fügt sich immer mehr in das einstige Projekt ein.

Das macht mir persönlich natürlich Spaß, diesen positiven Werdegang der Band

zu beobachten.
Chris: Ich denke, das sich CRIKEY von Anfang an sehr gut entwickelt hat,

wenn man bedenkt das sich aus einem 2 Mann Projekt bis heute

7 Musiker herauskristallisiert haben. Ich blicke positiv in die Zukunft mit CRIKEY.

Die 2te CD wird auf jeden Fall supergeile Songs beinhalten.

Blake: Kurze Retrospektive? Ok. Wir sind musikalisch noch

besser zusammengewachsen, was man auch live merkt. Die Zukunft wird

ein Longplayer und weitere Konzerte sein. Auf dem Mars werden wir wohl

nicht spielen, denn Marsmenschen hören bekanntlich nur Jazz!!!

Dajana: Echt, wow … war mir neu, glatt wieder was gelernt ;)

Dajana: Rob, die beste Methode, jemanden unbemerkt die Zähne zu klauen?

Rob: Am Besten während des Gigs, wenn im Publikum den Jungs

(wegen der Andrea) die Zunge bis auf dem Boden hängt, sorgen die

Freundinnen schon dafür, dass die Zähne fliegen :-))

Dajana: An die Sozialarbeiter: mit welchen Methoden erzieht man

eine Band wie CRIKEY um?

Chris: Ganz einfach. Die Antwort lautet 1 Kiste Bier!!!

Andrea: Eine Band wie CRIKEY kann man(n) (oder Frau) nicht mehr erziehen,

da ist Hopfen und Malz verloren! (Im wahrsten Sinne des Wortes!!! :P)

Dajana: Uwe, mit welchen Rezepten macht man sich die

Bandkollegen gefügig?

Uwe: Gulasch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Klaus: Dich sieht man häufig hinter irgendwelchen Mischpulten,

wo Du vorgibst, den Bands ’nen geilen Sound zu schrauben. Bei wem ist

Dir das mal (besonders gut) gelungen?

Klaus: Auf jeden fall bei Dew-Scented und hin und wieder bei Hatefactor.

Blake: Bassdämon? Wahre Dämonen sind weiblich ... :P However,

Womit ruinierst Du Deine Gesundheit sonst noch?

Blake: Irrtum. Dämonen sind männlich.

Weibliche Dämonen nennt man Feministinnen.

Dajana: Und was treibt eigentlich der Drummer?

Andreas: Auftragskiller im Phantasialand.

Dajana: So, und nun zum Abschluss eine philosophisch wertvolle

CRIKEY Weisheit, eine, ohne die die Menschheit nicht hätte

überleben können …

Andreas: "27" (die Mutter aller Antworten)

Dajana: Hä? War das nicht 42? Oder hab ich jetzt was völlig verpeilt?

Chris: Wer andern eine Bratwurst brät, der braucht ein Bratwurstbratgerät.

Dajana: Danke für die Mühe und die ausführlichen Antworten :)

7/2005 © Dajana Winkel • Crikey